Fortbildung: Gefahren für die Demokratie

Der Nachmittag des 14.01.2026 stand ganz im Sinne der Demokratiebildung, die eine Querschnittsaufgabe von Schulen ist. So heißt es im Erlass „Stärkung der Demokratiebildung an öffentlichen allgemein bildenden und berufsbildenden Schulen sowie Schulen in freier Trägerschaft“:

„Die Schule ist ein Lebens- und Lernort unserer Demokratie. Sie soll als ein demokratischer Erfahrungsraum ausgestaltet werden. Demokratiebildung ist daher in jeder öffentlichen Schule von Anfang an zu stärken und qualitativ und kontinuierlich weiterzuentwickeln.“

Diese Weiterentwicklung wurde im Zuge einer schulinternen Lehrer*innenfortbildung angestrebt. Zu Gast war ein Mitarbeiter des Niedersächsischen Verfassungsschutzes, der in einem vierstündigen Workshop den Kolleg*innen und auch einigen interessierten Schüler*innen und Eltern nahegebracht hat, wodurch die Demokratie gefährdet werden kann. Nachdem einleitend die Funktion und die Befugnisse des Verfassungsschutzes erklärt wurden, lag der Fokus auf dem Bereich Extremismus. Mithilfe von zahlreichen Audioaufnahmen, Videos und Memes wurden die Phänomenbereiche Rechtsextremismus, Linksextremismus und Islamismus näher beleuchtet. Auf anschauliche Art und Weise konnten die Kolleg*innen die Ziele und Strategien von Extremist*innen und das Gefahrenpotenzial für insbesondere junge Menschen erarbeitet werden. So konnte eine gemeinsame Wissensgrundlage gelegt werden, an die der zweite Teil der schulinternen Lehrer*innenfortbildung im Herbst anknüpfen wird. Hier wird es um die Stärkung der Demokratiebildung im schulischen bzw. unterrichtlichen Kontext gehen.